Hello world! Hello Psycholawgist!

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Warum „The Psycholawgist“?

Nach Abschluss meines Studiums der Rechtswissenschaften habe ich Jahre später berufsbegleitend mit dem Psychologiestudium begonnen, zunächst „nur“ als Hobby, weil ich mich schon immer für dieses Fachgebiet interessiert habe.

Sehr oft wenn ich Leuten davon erzählt habe, kam die Reaktion: „Super, das ist ja eine tolle Kombination“. Und ich habe immer gegrübelt, weil eigentlich war mir nicht ganz klar, welche Möglichkeiten es hier wirklich gibt, um mein Wissen aus meinen beiden Studien voll auszuschöpfen.

Die naheliegende Antwort lautet wohl „Rechtspsychologie“. Rechtspsychologie kann grob in die zwei großen Teilbereiche forensische Psychologie (psychologische Tätigkeiten im Zusammenhang mit  Gerichtsverfahren) und Kriminalpsychologie (Psychologie von Kriminalität, Kriminalprävention sowie der Behandlung von Straftätern) unterteilt werden.

Konkret sind das folgende Tätigkeiten[1]:

  • das Erstellen von Gutachten im Zivilrecht (z.B. Obsorge) und im Strafrecht (z.B. Begutachtung der Glaubhaftigkeit von Aussagen)
  • die Behandlung und Rehabilitation von StraftäterInnen, Gefährlichkeitsprognosen von Häftlingen, Betreuung von Opfern und Angehörigen aber auch TäterInnen, sowie
  • die Bearbeitung von psychologischen Fragen, die sich aus familienrechtlichen Problemen ergeben
  • Diesbezügliche Forschung

Kurz zusammengefasst handelt es sich bei der Rechtspsychologie, wie das Wort schon verrät, um eine Art Grenzgebiet zwischen Recht und Psychologie, in dem jedoch häufig vor allen Dingen auf der Psychologie-Seite gearbeitet wird, um die Inhalte dann der juristischen Seite zur Verfügung zu stellen.  In meinem Blog möchte ich mich über diese Grenze hinweg weiter in die jeweiligen Gebiete vorwagen, und den „Grenzkorridor“ erweitern.   


[1] https://www.boep.or.at/berufsverband/fachsektionen/rechtspsychologie; https://www.aap.co.at/akademie/rechtspsychologie.php; https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtspsychologie.

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