Wer bin ich?

Seit dem Abschluss meines Studiums der Rechtswissenschaften war die Antwort darauf einfach: „Ich bin Juristin“. Und weil ich danach auch viele Jahre als Juristin gearbeitet habe, hat sich an dieser Identifzierung auch mit Beginn meines Psychologiestudiums vor einiger Zeit nichts geändert.

Erst als ich das Bachelorstudium Psychologie beendet habe, und mich viele Leute darauf ansprachen, dass ich ja jetzt auch „Psychologin“ sei, habe ich begonnen, mich damit zu beschäftigen. Zunächst, weil ich oft erklären musste, dass es in Österreich einen Bezeichnisschutz für die Verwendung der Bezeichnung „Psychologe“, oder „Psychologin“ gibt, und ich mich deshalb erst mit Abschluss des Masterstudiums als Psychologin bezeichnen darf.

Nachdem dieser Abschluss jetzt in greifbare Nähe gerückt ist, und ich auch meinen Brotjob aufgegeben habe, drängt sich die Frage auf: Juristin oder Psychologin? Derzeit kann und will ich mich nicht entscheiden. Und weil sich die beiden Berufsbezeichnungen auf Deutsch nicht so schön verschmelzen lassen, wie im Englischen:

„The PsychoLAWgist“